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Bei der Hauptversammlung wurden Diebstähle in der Gartenanlage und illegaler Müll angeprangert.
„Gemeinschaft kann nur funktionieren, wenn Regeln eingehalten werden“
Bei der diesjährigen Hauptversammlung der Gartenfreunde Schießtal begrüßte der Vorsitzende Walter Faltis die Präsidentin des Landesverbands der Gartenfreunde, Diana Schindler, sowie die Bezirksvorsitzende Kristin Nicke-Ebeling nebst Kassiererin Heidrun Horn.
Nach der Totenehrung erläuterte Dieter Stegmaier die Einnahmen und Ausgaben des Vereins, wobei Baggerarbeiten an der Wasserpumpe und das Verlegen neuer Rohre mit rund 4000 Euro der größte Posten war. Die Kassenprüfer Claudia Schwarz und Ottmar Groß bescheinigten eine einwandfreie Buchhaltung. Beim Jahresbericht von Walter Faltis wurden einige wichtige Themen angesprochen: weiterhin gebe es Probleme mit der Wasserpumpe, man müsse warten, bis der See abgelassen wird. Ein herzlicher Dank ging an die Wasserwarte. Leider komme es weiterhin zu Diebstählen in der Gartenanlage, darüber hinaus werde Müll und Schrott am Waldesrand illegal entsorgt. Leider gebe es noch immer verwilderte Katzen, ein großes Problem. Außerdem würden Rasensamen in die Beete anderer Gärten geworfen und Begrenzungsposten herausgerissen. Gemeinschaft könne nur funktionieren, wenn Regeln eingehalten würden. Kristin Nicke-Ebeling beantragte die Entlastung des Vorstandes und des Schatzmeisters. Beides wurde einstimmig bestätigt. Diana Schindler nahm die Ehrungen vor. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Monika Stöhle geehrt. Besondere Anerkennungen mit einer Ehrenurkunde und einer Ehrennadel in Gold für jahrzehntelange Vereinsarbeit erhielten der Vorsitzende Walter Faltis (40 Jahre Mitgliedschaft, 37 Jahre als Vorsitzender), Mirko Schwarz (50 Jahre Mitgliedschaft, davon 47 Jahre als Fachberater). Diana Schindler betonte, dass es ihr Freude bereite, solchen Menschen für ihr Ehrenamt und ihre Arbeit zu gratulieren. Leider gebe es immer weniger Menschen, die ihre Freizeit für die Gemeinschaft einbrächten. Ziel des Bezirksausflugs am 20. September wird das Schloss Dennenlohe mit seinen prächtigen Gartenanlagen sein. Zum Schluss bedankte sich Walter Faltis bei allen Anwesenden und bat darum, ihre Gärten in Ordnung zu halten.
Quelle: Remszeitung (gfs)