Zu den Arten des Ginsters (bot. Genista) als auch Arten des Geißklee (bot. Cytisus), als Beispiel Seibesenginster genannt, zählen zahlreiche Sträucher und Halbsträucher, die in Gärten und Parks Verwendung finden. Je nach Art bzw. Sorte erreichen sie Größen von 30 cm bis mehr als 2 Meter. Sie bilden in der Regel rutenförmige Triebe, ihre reichhaltigen Schmetterlingsblüten sind entsprechend der Art unterschiedlich angeordnet. Die Blüte beginnt meist Ende Mai und reicht bis in den Sommer hinein.
Ökologisch handelt es sich um Pollen-Schmetterlingsblumen. Es wird kein Nektar gebildet. Der Pollen dient den Bestäubern, meist Bienen und Hummeln als Proteinquelle. Doch ist auch Selbstbestäubung möglich. Die Samen werden über einen Schleudermechanismus der Früchte verbreitet. Ginster gedeihen, infolge der Stickstoff assimilierenden Knöllchenbakterien in den Wurzeln auch gut auf nährstoffärmeren Standorten.