Der nachfolgend anonymisierte Auszug aus einem Polizeibericht sollte uns alle warnen:
Unglückliche Umstände führten zu einem Brand in einer Garage. Als ein Bewohner den Akku eines E-Bikes laden wollte und hierfür am Sicherungskasten den offenbar seit langer Zeit nicht mehr genutzten Stromkreis der Steckdose einschaltete, setzte sich ein am gleichen Kreis geschalteter Herd in Betrieb. Da einer der Regler an war, erhitzte eine Platte darauf liegende Brennholzstücke und führte so zu einer starken Rauchentwicklung und im weiteren Verlauf zu rund 5.000 Euro Sachschaden. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Neben der Polizei war die Feuerwehr mit acht Fahrzeugen und vorsorglich auch der Rettungsdienst mit zwei Fahrzeugen im Einsatz.
Bei allen Versorgungsleitungen (Strom, Gas, Wasser), die längere Zeit ungenutzt waren, sollte bei der erneuten Inbetriebnahme nicht nur das Netz selbst, sondern auch der betriebssichere Zustand aller Verbraucher vorab sorgfältig überprüft werden. So können Schrecken, Schaden und ein – wie oben, aber wohl von der Situation her gebotener – großer Einsatzaufwand der Hilfsorganisationen (und damit verbundene Kosten!) vermieden werden.
Rechtsanwalt, Ralf Bernd Herden
www.herden.org